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Plancksche Strahlungsgesetz
Allgemeines
Das Plancksche Strahlungsgesetz beschreibt das Spektrum der elektromagnetischen Strahlung, die ein schwarzer Körper bei einer Temperatur $T$ emittiert. Es kann das gesamte Spektrum korrekt beschreiben, wenn die Quantisierung der Strahlung in Photonen, also in diskrete Pakete, und die Frequenzabhängigkeit der Strahlungsenergie angenommen werden. Die Ergebnisse des Versuchs zur Planschen Strahlung sind einige der Schlüsselelemente, die zur Entwicklung der Quantenmechanik führten, denn sie stimmen nicht mit den klassischen Erwartungen überein. $$ ℘(v,T)dv=\frac{8π\mathrm{h}v^3}{\mathrm{c}^3} \frac{1}{\mathrm{e}^\frac{{hv}}{kT} -1} dv $$
Schwarzer Strahler
Ein schwarzer Körper ist ein perfekter Absorber und Emitter aller Strahlungsfrequenzen, daher auch die Namensgebung: schwarz. In der Realität kommt man diesem Ideal durch die Verwendung eines Hohlraumstrahlers sehr nahe. Nach der klassischen Physik wurde vorhergesagt, dass die Intensität der von einem schwarzen Körper emittierten Strahlung proportional zum Quadrat der Frequenz sei (Rayleigh-Jeans-Gesetz in der Grafik). Wenn das der Fall wäre, dann würde die Gesamtenergie der emittierten Strahlung aufgrund hoher Frequenzanteile im ultravioletten Bereich gegen unendlich streben; bekannt als Ultraviolettkatastrophe. Dieses Problem wurde durch ein Postulat, dass Strahlung in diskreten Paketen abgestrahlt wird, gelöst und durch $$ \mathrm{E}=\mathrm{h}\mathrm{v} $$ beschrieben. Hochfrequente Photonen tragen also größere Energiepakete.